Nah am Wasser gebaut – Fischerörtchen Smögen

An manchen Orten verweilt man nicht lang. Und trotzdem behält man sie im Hinterkopf. So war es auch in Smögen. 

Als wir uns vorab durch ein paar Reiseberichte über das Fischerdorf Smögen klicken, sind wir unentschlossen. Wer dort war, betont, wie idyllisch und „typisch schwedisch“ der Ort ist, wie schön die Hafenpromenade mit ihren zahlreichen bunten Bootsschuppen. Aber auch wie überlaufen und touristisch es im Sommer ist, wenn Massen von Besuchern sich die schwedische Küstenortidylle untereinander aufteilen. Wir hofften, dass Ende August der große Trubel vorüber war und wurden belohnt.

Auf dem langen Steg, der zwischen Granitfelsen und Hafenbecken verläuft, verlieren sich nur wenige Touristen. Viele der zu Läden umgebauten Holzhütten sind geschlossen. Die Hauptreisezeit ist vorüber und das spüren wir. Eigentlich gar nicht schlecht, denn so können wir uns ein Bild von dem kleinen Küstenort machen. Ohne Ablenkung, ohne Bohei, ohne Gedränge.

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